Orchestrierung, Choreografie und Saga Design

Workflow-Design mit zentralem Orchestrator oder dezentraler Choreografie, inklusive Kompensationen.

SagaOrchestrierungChoreografieKompensation
Orchestrierung, Choreografie und Saga Design
Orchestrierung, Choreografie und Saga Design

Orchestrierung

Ein Orchestrator macht Prozesszustand sichtbar und eignet sich für lange, regelreiche Abläufe. Dafür entsteht eine zentrale Komponente.

Choreografie

Choreografie koppelt weniger zentral, kann aber schwerer zu debuggen sein. Ohne gute Observability wird sie schnell unverständlich.

Kompensation

Eine Saga rollt nicht technisch zurück. Sie führt fachliche Gegenaktionen aus, zum Beispiel Reservierung freigeben oder Rechnung stornieren.

Praxisübertragung auf das V4-Beispielprojekt

Entscheidung

Dokumentiere die getroffene Architekturentscheidung als ADR, inklusive Alternativen, Folgen und Betriebsrisiken.

Code-Nachweis

Markiere verwendete Entwurfsmuster direkt im Code und ergänze sie in docs/design-patterns.md.

Betrieb

Definiere Metrik, Alert, Runbook-Schritt und Rollback-Option für diesen Bereich.

Typische Fehlerbilder

  • Framework-Feature wird eingesetzt, ohne fachliche Grenze zu verstehen.
  • Technische Wiederholung wird nicht idempotent gemacht.
  • Observability wird erst nach Produktionsproblem ergänzt.
  • Tests prüfen nur Happy Path und keine Wiederanläufe.
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