Reactive vs Imperative Enterprise Java
Wann reaktive Programmierung hilft, wann sie nur Komplexität erzeugt und wie man beide Modelle bewertet.
ReactiveImperativeBackpressureEntscheidung
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Imperativ ist nicht altmodisch
Die meisten CRUD- und Use-Case-Flows sind imperativ besser lesbar. Reactive lohnt sich besonders bei Streams, Backpressure und sehr hoher IO-Konkurrenz.
Grenzen ziehen
Eine reaktive Transportstrecke darf nicht die Domain verkomplizieren. Der Kern kann synchron und klar bleiben, während Adapter reactive arbeiten.
Entscheidung
| Frage | Imperativ | Reactive |
|---|---|---|
| Team-Erfahrung | leicht | höherer Lernbedarf |
| Backpressure nötig? | nein | ja |
| Debugging | einfacher | anspruchsvoller |
| Domain-Logik | sehr passend | nur mit Disziplin |
Praxisübertragung auf das V4-Beispielprojekt
Entscheidung
Dokumentiere die getroffene Architekturentscheidung als ADR, inklusive Alternativen, Folgen und Betriebsrisiken.
Code-Nachweis
Markiere verwendete Entwurfsmuster direkt im Code und ergänze sie in docs/design-patterns.md.
Betrieb
Definiere Metrik, Alert, Runbook-Schritt und Rollback-Option für diesen Bereich.
Typische Fehlerbilder
- Framework-Feature wird eingesetzt, ohne fachliche Grenze zu verstehen.
- Technische Wiederholung wird nicht idempotent gemacht.
- Observability wird erst nach Produktionsproblem ergänzt.
- Tests prüfen nur Happy Path und keine Wiederanläufe.