Spezifikation / Library-APISOAP3.0
Jakarta Web Services Metadata
Metadata definiert Annotationen zur Beschreibung von Web-Service-Verhalten und WSDL-Bindung.
Einordnung
Spezifikation / Library-API
Enterprise-Rolle
Es erklärt viele Annotationen, die in alten SOAP-Services auftauchen.
Fachliches Verständnis
Es erklärt viele Annotationen, die in alten SOAP-Services auftauchen. In der Praxis ist wichtig, die Spezifikation nicht mit der konkreten Runtime zu verwechseln. Der Standard beschreibt die portablen APIs, die Implementierung entscheidet über Konfiguration, Performance, Betrieb und Support.
Kernkonzepte
- @WebServiceRef.
- @WebEndpoint.
- WSDL-Metadaten.
Typische Einsatzfälle
- Legacy SOAP Code verstehen.
- Generated Clients bewerten.
Technisches Beispiel
java
@WebServiceClient(name = "PartnerService", wsdlLocation = "META-INF/wsdl/partner.wsdl")
public class PartnerServiceClient extends Service {
@WebEndpoint(name = "PartnerPort")
public PartnerPort port() {
return super.getPort(new QName("urn:partner", "PartnerPort"), PartnerPort.class);
}
}
Architekturregel: Jakarta APIs gehören an Systemgrenzen und Infrastrukturpunkte. Fachentscheidungen bleiben in Application Services und Domain-Modellen testbar und möglichst unabhängig vom Container.
Enterprise-Fallen
- Generierten Code manuell ändern.
- WSDL-Vertrag nicht versionieren.
Legacy-Modernisierung
Generated Clients gehören in Adapter, nicht in Fachlogik.
Vertiefung: Review-Fragen für Senior-Entwickler
- Welche Spezifikation ist hier wirklich nötig?
- Welche Runtime-Funktion wird genutzt und ist sie portabel?
- Wo liegt die Transaktionsgrenze?
- Sind API-Verträge, DTOs und Domain-Modelle getrennt?
- Ist der Code ohne Application Server testbar?