Erweiterte technische Unternehmensinfrastruktur

Mehr bildliche Inputs, Planungsfragen und großes Glossar

Diese Version erweitert den typischen Aufbau um zusätzliche Diagramme, visuelle Planungs-Inputs, Datenflüsse, VLAN-Matrix, Backup-/DR-Zielbild, Firewall-Regel-Lifecycle, Zero-Trust-Zugriff und ein umfangreiches Glossar.

Diagramme7 SVG-Grafiken
FokusNetzwerk, Security, Server
InputsWorkshop-Fragen
Glossar69 Begriffe

Verzeichnis

  1. Gesamtarchitektur
  2. Datenfluss: Web, Remote, Admin
  3. VLAN- und Zonenmodell
  4. Backup- und Disaster Recovery
  5. Planungs-Input-Canvas
  6. Firewall-Regel-Lifecycle
  7. Remote Access / Zero Trust
  8. Erweiterte Input-Fragen
  9. Typische Architektur-Bausteine
  10. Erweiterte Checkliste
  11. Großes Glossar
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1. Gesamtarchitektur

Die Gesamtarchitektur trennt Internet, Perimeter, DMZ, interne Server, Benutzer, Cloud, Standorte, Admin und Backup.

Gesamtarchitektur: Unternehmensnetzwerk mit Sicherheitszonen Internet → Perimeter → DMZ → interne Firewalls → Server, Clients, Admin, Backup, Cloud und Standorte Internet Perimeter DMZ Intern Benutzer, Cloud, Standorte InternetKunden/Partner RemoteHomeoffice SaaSM365/Cloud ISP RouterWAN/BGP/NAT Edge FWNAT, VPNIDS/IPS VPN/ZTNAMFA, Device SIEM/NOCLogs/Alarme Reverse ProxyTLS/WAF Web/App DMZPublic Services Mail GatewaySpam/AV/DLP API/SFTP GWPartnerzugang DMZ FirewallMicro Rules Internal FWZone-to-Zone Core SwitchVLAN/Routing Server VLANAD/DNS/DHCP/File App/DB VLANERP/CRM/SQL Backup VLANImmutable/DR Client VLANUser PCs Guest WLANnur Internet Admin VLANPAM/Jump IoT/Printerisoliert CloudAzure/AWS/M365 StandorteSD-WAN/VPN Security & OperationsEDR, MDM, Patch, Asset Inventory, Vulnerability Mgmt Grundsatz: Nur notwendige Verbindungen erlauben. Alles andere wird blockiert, geloggt und regelmäßig überprüft.
Merksatz: Internet darf nicht direkt ins interne Netz. Öffentliche Dienste gehören in die DMZ oder hinter Reverse Proxy/WAF.
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2. Datenfluss: Web, Remote, Admin

Drei typische Zugriffsmuster werden getrennt geplant: externe Webanwendung, Remote-Mitarbeiter und privilegierter Adminzugriff.

Bildlicher Datenfluss: Webzugriff, Remote-Zugriff und Admin-Zugriff Drei typische Wege durch die Infrastruktur – getrennt nach Risiko und Berechtigung A. Externer Webzugriff InternetKunde Edge FWPort 443 WAFFilter/TLS App DMZWeb/App DB VLANnur App-Port SIEMLogs B. Remote-Mitarbeiter NotebookHomeoffice VPN/ZTNAMFA IdentityUser/Rolle PolicyDevice Check App/Fileerlaubt LogsAudit C. Administrativer Zugriff Admin PCAdmin VLAN PAM/MFAFreigabe BastionJump Host ServerRDP/SSH SessionRecording SIEMAlert
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3. VLAN- und Zonenmodell

Das VLAN-Modell zeigt, welche Netze voneinander getrennt werden und welche Verbindungen erlaubt, eingeschränkt oder blockiert sind.

VLAN- und Zonenmodell: Wer darf wohin? Grün = erlaubt, Gelb = nur eingeschränkt, Rot = blockieren VLAN 50Clients10.10.50.0/23 VLAN 20Server BasisAD/DNS/DHCP VLAN 30/40Apps/DBERP/SQL VLAN 90AdminPAM/Jump VLAN 100BackupRepository VLAN 80/110Guest/DMZisoliert Beispiel-Regelmatrix DNS/ADAppsDBAdminBackupInternetIntern ClientServerAppAdminGuest JA LIMIT NEIN NEIN NEIN PROXY LIMIT JA JA LIMIT PAM JA PATCH LIMIT NEIN API JA PAM JA NEIN LIMIT JA JA JA SELF REST NEIN JA NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN JA NEIN Diese Matrix ist ein Startpunkt. In echten Umgebungen werden Regeln pro Anwendung, Port, Quelle, Ziel, Benutzerrolle und Risiko definiert.
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4. Backup- und Disaster-Recovery-Zielbild

Ein Backup-Konzept muss gegen Bedienfehler, Hardwaredefekte, Ransomware und Standortausfall schützen.

Backup- und Disaster-Recovery-Zielbild 3-2-1-1-0: 3 Kopien, 2 Medien, 1 extern, 1 unveränderbar/offline, 0 ungeprüfte Fehler Produktion VMs/ServerAD, Files, Apps DatenbankenSQL/PostgreSQL Cloud DatenM365/SaaS Backup-Zone Backup ServerJobs/Policy Repositorydediziertes VLAN Restore Testregelmäßig Schutzkopien Immutablenicht änderbar Offline CopyAir Gap Offsiteanderer Standort Wiederanlauf DR SiteCloud/Standort RunbookSchritte/Rollen RTO/RPOZielzeiten Wichtig: Backup ist erst dann wertvoll, wenn Restore getestet, dokumentiert und zeitlich messbar ist.
  • 3 Kopien
  • 2 Speicherarten
  • 1 externe Kopie
  • 1 immutable oder offline Kopie
  • 0 ungeprüfte Fehler durch Restore-Tests
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5. Planungs-Input-Canvas

Dieses Canvas eignet sich als Workshop-Vorlage für Ist-Aufnahme und Zielarchitektur.

Planungs-Inputs: Was vor dem Architekturdesign geklärt werden muss Dieses Canvas hilft beim Sammeln der wichtigsten Informationen für Netzwerk, Security, Server, Cloud und Betrieb. 1Unternehmen & Nutzung □ Anzahl Mitarbeitende / Geräte□ Standorte, Lager, Produktion, Filialen□ Homeoffice / Außendienst / Partnerzugang□ Arbeitszeiten, 24/7, Wartungsfenster□ Kritische Geschäftsprozesse□ Budget, Prioritäten, interne IT-Kompetenz 2Anwendungen & Daten □ ERP, CRM, Files, Mail, Datenbanken□ On-Premise, Cloud oder hybrid□ Öffentliche Webdienste / APIs□ Datenklassifizierung□ Performance- und Latenzbedarf□ Verfügbarkeit: RTO/RPO pro Anwendung 3Netzwerk & Standorte □ IP-Plan, VLANs, Subnetze□ Firewalls, Router, Switches, WLAN□ Internetprovider und Bandbreite□ Standortkopplung: VPN, SD-WAN, MPLS□ IoT, Drucker, Kameras, VoIP□ Netzwerkdokumentation vorhanden? 4Security & Zugriff □ MFA für Cloud, VPN, Admins□ Rollen-/Gruppenmodell□ Adminrechte und privilegierte Konten□ EDR, Patchmanagement, MDM□ Firewall-Regeln und Ausnahmen□ Externe Dienstleister und Zugänge 5Betrieb & Monitoring □ Verantwortliche und Eskalation□ Monitoring, Logging, SIEM□ SLAs, Reaktionszeiten, Wartungsfenster□ Asset Inventory□ Change Management□ Dokumentation und Runbooks 6Backup & Notfall □ Backup-Umfang und Frequenz□ Offline/Immutable/Offsite□ Restore-Test Datum und Ergebnis□ Notfallkontakte□ Wiederanlauf-Reihenfolge□ Ransomware-Szenario geplant? Architekturentscheidung □ Welche Systeme dürfen öffentlich erreichbar sein? □ Welche Systeme sind geschäftskritisch und brauchen Redundanz? □ Welche Datenflüsse müssen zwischen Zonen erlaubt werden? □ Welche Risiken akzeptiert das Unternehmen, welche nicht?
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6. Firewall-Regel-Lifecycle

Jede Firewall-Regel braucht Quelle, Ziel, Port, Zweck, Owner, Freigabe, Logging und ein Review-Datum.

Firewall-Regel-Lifecycle Damit Regeln nicht unkontrolliert wachsen, braucht jede Regel Zweck, Owner, Ablaufdatum und Review. 1. BedarfQuelle, Ziel, PortBusiness-Grund 2. RisikoDaten, Zone, KritikalitätAlternative prüfen 3. FreigabeOwner + SecurityTicket/Change 4. Umsetzungspezifisch, minimalLogging aktiv 5. Review30/90/180 Tagelöschen/anpassen Schlechte RegelANY → ANYohne Owner, ohne Ablauf Gute RegelClient VLAN → DNSPort 53, Owner, Logging Temporäre RegelPartner → SFTPAblaufdatum + Review Minimalregel: exakte Quelle, exaktes Ziel, exakter Port, dokumentierter Zweck, verantwortlicher Owner, Logging, Review-Datum.
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7. Remote Access / Zero Trust

Zugriff wird pro Benutzer, Gerät, Rolle, Standort und Risiko entschieden. Kein pauschaler Vollzugriff ins gesamte interne Netzwerk.

Remote Access / Zero-Trust-Zielbild Zugriff wird pro Benutzer, Gerät, Rolle, Risiko und Anwendung entschieden – nicht pauschal für das ganze Netz. Benutzer & Gerät UserRolle/Gruppe DeviceMDM/EDR/Patch StandortLand/IP/Risiko Prüfung IdentitySSO/MFA Policy EngineRisk/Context ZTNA/VPNTunnel/App Zugriff SaaSM365/CRM Interne Appnur erlaubte App AdminPAM/Bastion Kontrolle LoggingSIEM SessionRecording ResponseBlock/Alert Best Practice: Kein pauschaler Vollzugriff ins interne Netz. Besser: Zugriff pro Anwendung, mit MFA, Geräteprüfung, Rollen und Protokollierung.
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8. Erweiterte Input-Fragen

Unternehmen

Mitarbeitende, Standorte, Homeoffice, kritische Prozesse, 24/7-Bedarf, Budget und interne IT-Kompetenz.

Anwendungen

ERP, CRM, Datenbanken, öffentliche Dienste, Cloud/On-Premise, Datenklassifizierung und RTO/RPO.

Netzwerk

IP-Plan, VLANs, Firewalls, Router, Switches, WLAN, Provider, Bandbreite und Standortverbindungen.

Security

MFA, Rollenmodell, Adminrechte, EDR, Patchmanagement, Firewall-Regeln, Logs und externe Zugänge.

Backup

Backup-Umfang, Frequenz, Verschlüsselung, Immutable/Offline, Restore-Tests und Notfallplan.

Betrieb

Verantwortliche, Eskalation, Ticket-System, Change-Management, Monitoring, Runbooks und Dokumentation.

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9. Typische Architektur-Bausteine

BereichBausteine
PerimeterISP Router, Edge Firewall, DDoS-Schutz, VPN Gateway, ZTNA, IDS/IPS, NAT, Logging
DMZReverse Proxy, WAF, Webserver, API Gateway, Mail Gateway, SFTP Gateway, Bastion Host
InternCore Switch, Access Switches, VLAN-Routing, interne Firewall, DNS, DHCP, NTP
ServerVirtualisierung, Storage, File Server, Domain Controller, Datenbanken, ERP, CRM
SecurityMFA, EDR, SIEM, Vulnerability Scanner, PAM, MDM, DLP, NAC
BetriebAsset Inventory, IPAM, Change Management, Ticket-System, Runbooks, Notfallhandbuch
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10. Erweiterte Checkliste

BereichPrüffrageStatus
NetzwerkplanGibt es einen aktuellen logischen und physischen Netzwerkplan?
IPAMSind IP-Adressen, VLANs und Subnetze dokumentiert?
VLANsSind Clients, Server, Admins, Gäste, IoT und Backups getrennt?
DMZSind öffentliche Dienste in einer DMZ oder hinter Reverse Proxy/WAF?
FirewallGibt es eine Regelmatrix mit Owner und Review-Datum?
MFAIst MFA für Cloud, VPN, Admin und kritische Apps aktiv?
AdminzugriffGibt es getrennte Admin-Konten und ein Adminnetz?
BastionLaufen Adminzugriffe über Jump Host oder PAM?
EDRSind Server und Clients mit EDR geschützt?
PatchmanagementGibt es regelmäßige Patches und Reporting?
VulnerabilityWerden Schwachstellen regelmäßig gescannt und priorisiert?
LoggingWerden Firewall-, Server-, Cloud- und Admin-Logs zentral gesammelt?
BackupSind Backups immutable, offline oder offsite geschützt?
RestoreWurde ein Restore-Test erfolgreich durchgeführt?
CloudSind Cloud-Rollen, Admins, Logs und Backups geprüft?
IoTSind Drucker, Kameras und IoT isoliert?
Incident ResponseGibt es ein Vorgehen bei Sicherheitsvorfällen?
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11. Großes Glossar

BegriffErklärung
AAAAuthentication, Authorization, Accounting: Anmeldung, Berechtigung und Protokollierung von Zugriffen.
ACLAccess Control List: Regelwerk auf Switch, Router oder Firewall, das Verkehr erlaubt oder blockiert.
ADActive Directory: Microsoft-Verzeichnisdienst für Benutzer, Gruppen, Computer und Richtlinien.
API GatewayZentrale Schnittstelle für APIs; steuert Authentifizierung, Routing, Limits und Protokollierung.
ARPAddress Resolution Protocol: Zuordnung von IP-Adressen zu MAC-Adressen im lokalen Netz.
Asset InventoryListe aller Geräte, Server, Anwendungen, Cloud-Ressourcen und Verantwortlichen.
Bastion HostGehärteter Sprungserver für administrative Zugriffe auf interne Systeme.
BGPBorder Gateway Protocol: Routing-Protokoll zwischen großen Netzen und Providern.
BYODBring Your Own Device: Private Geräte werden für Unternehmenszugriffe genutzt.
CACertificate Authority: Zertifizierungsstelle, die digitale Zertifikate ausstellt.
CIDRSchreibweise für IP-Netzbereiche, zum Beispiel 10.10.20.0/24.
Cloud ConnectDedizierte oder abgesicherte Verbindung zu Cloud-Diensten.
Core SwitchZentraler Switch im internen Netzwerk, oft mit VLAN-Routing und Redundanz.
DDoSDistributed Denial of Service: Überlastungsangriff auf Dienste oder Netze.
DHCPDienst, der IP-Adressen und Netzwerkkonfiguration automatisch verteilt.
DMZDemilitarized Zone: Sicherheitszone zwischen Internet und internem Netzwerk.
DNSDomain Name System: Übersetzt Namen wie server.firma.local in IP-Adressen.
DLPData Loss Prevention: Schutz gegen unerwünschten Abfluss sensibler Daten.
EDREndpoint Detection and Response: Schutz und Erkennung auf Endgeräten.
Entra IDMicrosoft-Cloud-Identitätsdienst, früher Azure AD.
FirewallSystem zur Kontrolle von Netzwerkverkehr anhand von Regeln.
Forward ProxyProxy für ausgehende Webzugriffe von internen Clients ins Internet.
FQDNFully Qualified Domain Name: vollständiger DNS-Name eines Systems.
GatewayÜbergang zwischen zwei Netzen, zum Beispiel LAN zu Internet.
Geo BlockingBlockieren oder Zulassen von Zugriffen nach geografischer Herkunft.
HAHigh Availability: Hochverfügbarkeit durch Redundanz und Failover.
HoneypotTäuschungssystem zur Erkennung von Angriffsversuchen.
HypervisorVirtualisierungsplattform für virtuelle Maschinen.
IAMIdentity and Access Management: Verwaltung von Identitäten und Zugriffsrechten.
IDSIntrusion Detection System: erkennt verdächtigen Netzwerkverkehr.
IPSIntrusion Prevention System: erkennt und blockiert verdächtigen Netzwerkverkehr.
IPAMIP Address Management: Verwaltung von IP-Adressen, Subnetzen und DHCP/DNS-Zuordnung.
LANLocal Area Network: lokales Netzwerk innerhalb eines Standorts.
Least PrivilegePrinzip, dass Benutzer und Systeme nur minimale notwendige Rechte erhalten.
Load BalancerVerteilt Anfragen auf mehrere Server für Leistung und Verfügbarkeit.
MFAMulti-Factor Authentication: Anmeldung mit zusätzlichem Faktor.
MicrosegmentationFeingranulare Trennung von Systemen und Workloads innerhalb des Netzwerks.
MDMMobile Device Management: Verwaltung mobiler Geräte und Sicherheitsrichtlinien.
MPLSProvider-Technologie zur Standortvernetzung mit definierter Qualität.
NACNetwork Access Control: prüft Geräte, bevor sie Netzwerkzugang erhalten.
NATNetwork Address Translation: Übersetzt private in öffentliche IP-Adressen.
NDRNetwork Detection and Response: Erkennung und Reaktion auf Netzwerkbedrohungen.
NTPNetwork Time Protocol: Zeitsynchronisierung für Systeme und Logs.
PAMPrivileged Access Management: Verwaltung und Kontrolle privilegierter Zugriffe.
PatchmanagementGeplanter Prozess zum Aktualisieren von Systemen und Anwendungen.
PKIPublic Key Infrastructure: Infrastruktur für Zertifikate, Schlüssel und Vertrauen.
PortLogischer Kommunikationskanal eines Dienstes, zum Beispiel TCP 443 für HTTPS.
RADIUSProtokoll für zentrale Authentifizierung, häufig bei VPN, WLAN und Netzwerkzugang.
RansomwareSchadsoftware, die Daten verschlüsselt und Lösegeld fordert.
Reverse ProxyNimmt externe Anfragen entgegen und leitet sie kontrolliert an interne Dienste weiter.
RPORecovery Point Objective: maximal akzeptabler Datenverlust in Zeit.
RTORecovery Time Objective: maximal akzeptable Wiederherstellungszeit.
SD-WANSoftware Defined WAN: flexible, zentrale Steuerung von Standortverbindungen.
SIEMSecurity Information and Event Management: zentrale Logsammlung und Sicherheitsanalyse.
SOCSecurity Operations Center: Team oder Dienstleister zur Sicherheitsüberwachung.
SASESecure Access Service Edge: Cloud-basiertes Sicherheits- und Netzwerkmodell.
SFTP GatewayKontrollierter Dateiübertragungsdienst, oft in der DMZ.
Split TunnelingVPN-Modus, bei dem nur bestimmter Verkehr durch den VPN-Tunnel läuft.
SubnetzTeilbereich eines IP-Netzes.
TLSVerschlüsselungsprotokoll für sichere Verbindungen, zum Beispiel HTTPS.
Trunk PortSwitch-Port, der mehrere VLANs transportiert.
VLANVirtuelles LAN zur logischen Trennung von Netzbereichen.
VPNVirtual Private Network: verschlüsselte Verbindung über unsichere Netze.
Vulnerability ManagementProzess zum Finden, Bewerten und Beheben von Schwachstellen.
WAFWeb Application Firewall: Schutzschicht für Webanwendungen.
WANWide Area Network: standortübergreifendes Netzwerk.
WLAN ControllerZentrale Steuerung von Access Points und WLAN-Richtlinien.
Zero TrustSicherheitsansatz: niemals automatisch vertrauen, immer prüfen.
ZTNAZero Trust Network Access: Zugriff auf Anwendungen nach Identität, Gerät, Kontext und Risiko.