Enterprise Knowledge System V6.24
Welle 11 · realer Quellcodepfad

CommerceOne Code Explorer

Verfolge eine Bestellung vom HTTP-Controller über Application Service, Domain Aggregate, Repository und Outbox bis zu PostgreSQL, Kafka, Telemetrie, Container und Helm. Alle Ausschnitte stammen aus dem enthaltenen Referenzprojekt.

Sicherheitsgrenze: Der Explorer liest und erklärt nur statische Projektdateien. Er kompiliert nichts und führt weder Java noch Maven, Docker oder Kubernetes aus.

Quellcode

Interaktiver Ausführungspfad

Codefluss vom Request bis zur Plattform

Der Code Explorer ist wie ein Stadtplan für einen Request. Jede Datei übernimmt eine klar begrenzte Aufgabe: Der Controller nimmt die Anfrage an, der Use Case koordiniert, das Aggregate schützt Regeln, Adapter sprechen Datenbank und Messaging an.

Alltagstaugliche Ablaufbeschreibung

Dieser Abschnitt beschreibt den Ablauf ohne unnötige Fachsprache. Er dient als Brücke zwischen dem sichtbaren Ergebnis und der technischen Umsetzung.

  1. HTTP Request
  2. Controller
  3. Command
  4. Application Service
  5. Domain Aggregate
  6. Repository Port
  7. JPA Adapter
  8. PostgreSQL
  9. Outbox Adapter
  10. Kafka
  11. Telemetrie.
Fachlicher Ablauf

Ein fachliches Ereignis informiert andere Bereiche darüber, dass sich etwas Relevantes geändert hat. Der sendende Bereich bleibt verantwortlich für seine Aussage; empfangende Bereiche entscheiden selbst, wie sie darauf reagieren.

  • Fachliches Ziel: Der Ablauf liefert ein fachlich eindeutiges und für Benutzer beziehungsweise Betrieb nachvollziehbares Ergebnis.
  • Verantwortung: Jeder beteiligte Bereich entscheidet nur innerhalb seiner eigenen fachlichen Zuständigkeit.
  • Sichtbares Ergebnis: Order, Inventory, Payment und Notification können unabhängig reagieren, ohne eng gekoppelte synchrone Aufrufketten.
Technischer Ablauf

Der Producer schreibt ein Event in ein Topic. Partitionierung bestimmt Reihenfolge und Parallelität, Consumer Groups verteilen Arbeit, Offsets dokumentieren den Verarbeitungsstand. Retry, Idempotenz und Dead Letter Queue schützen vor Doppelwirkung und dauerhaft fehlerhaften Nachrichten.

  • Daten und Schnittstellen: Daten werden an jeder Grenze validiert und nur über definierte APIs, Ports oder Events weitergegeben.
  • Fehlerbehandlung: Fehler werden dort behandelt, wo ausreichender Kontext und Verantwortung vorhanden sind; Wiederholungen müssen sicher und nachvollziehbar bleiben.
  • Technischer Nachweis: Geprüft werden Producer-Erfolg, Topic/Partition, Consumer Lag, Offset-Fortschritt, Retry-Zahl und DLQ-Einträge.

Zusammenspiel: Der fachliche Ablauf erklärt, warum etwas geschieht und welches Ergebnis zählt. Der technische Ablauf erklärt, wie dieses Ergebnis zuverlässig, sicher und beobachtbar umgesetzt wird.

Was der Explorer bewusst offenlegt

Der Referenzcode ist ein Lern- und Architekturbeispiel. Er zeigt Modulgrenzen, Ports und Adapter, Outbox, Konfiguration, Tests und Delivery-Artefakte. Vollständige Geschäftsprozesse, produktive Secrets, reale Provider-Konfiguration, Lasttests und Betriebsfreigaben bleiben als offene Produktionsarbeit sichtbar.

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